De Maizière fordert weitere Untersuchungen im DFB-Skandal

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich für weitere Ermittlungen auf nationaler und internationaler Ebene im Skandal um die Vergabe der FIFA WM 2006 ausgesprochen. Außerdem lehnt er eine Volksbefragung zur Bewerbung um die EURO 2024 ab.

In der „Süddeutschen Zeitung“ sagte der CDU-Politiker: „Ich finde, die Aufarbeitung muss national und international weitergehen. Der DFB hat mit dem Freshfields-Bericht viel getan, jetzt ist die Staatsanwaltschaft am Zug. Gemeinsam müssen alle weiter arbeiten, bis die letzte Frage geklärt ist“.

Für zukünftige WM-Vergaben befürwortete de Maizière eine bereits diskutierte Idee, die vorsieht, die Wahl des Gastgebers per Losentscheid unter den letzten drei Kandidaten zu fällen.

Die Unterstützung des DFB durch den Bund bei der Bewerbung für die UEFA EURO 2024 werde trotz der WM-Affäre nicht an Bedingungen geknüpft. Darüber hinaus lehnte de Maizière einen Bürgerentscheid zur EM-Bewerbung ab.

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