Bartra: „Ich war wie versteinert!“

Der 11. April 2017 war ein dunkler Tag in der Geschichte der Borussia aus Dortmund. Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus musste das Spiel gegen Monaco verlegt werden, nun sprach der Innenverteidiger des BVB, Marc Bartra, über die Geschehenisse, bei denen er verletzt wurde.

 

Knapp zwei Monate nach dem Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus sprach der Iberer Marc Bartra über die Vorkommnisse. „Es gab auf einmal einen lauten Knall. Von der Seite spürte ich eine warme Druckwelle, dann große Schmerzen am Arm.”, erinnert sich Bartra genau. “In meinen Ohren piepte es. Ich hörte eigentlich nur noch das Piepen und das dumpfe Geschrei von Roman, Nuri und Schmelle (Bürki, Sahin und Schmelzer; Anm. d. Red.). Sie riefen: ‘Marc, auf den Boden, leg dich hin.’ Ich war erst mal wie paralysiert. Von meinem Arm tropfte Blut!“, so Bartra, der Abwehrmann, gegenüber der „Sport BILD“.

 

“Es roch nach Schwarzpulver. Ich war wie versteinert, habe nur noch an meine Tochter gedacht. Die Schmerzen im Armen waren furchtbar und ich hatte das Gefühl, dass ich wegtrete. Dann war auch schon unsere Physiotherapeutin Swantje da. Sie gab mir immer wieder Ohrfeigen und schrie dauernd, dass ich nicht einschlafen solle. Dazu spritzte sie mir Wasser ins Gesicht. Das lief alles in zehn Minuten ab, aber mir kam es wie Stunden vor. Die große Angst war, dass wir nicht wussten, ob wir sicher sind oder es weitere Angriffe geben würde. Diese Ungewissheit war fast das Schlimmste daran!”, erklärte der Kicker der Schwarz-Gelben genau.

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