Borussia Mönchengladbach mit einem Bein in der Champions League

Die Borussia aus Mönchengladbach, der Traditionsverein und fünfmalige deutsche Meister, konnte am Dienstag Abend einen riesigen Schritt in Richtung Champions League machen. Mit 3:1 konnten sich die Fohlen beim Schweizer Club Young Boys Bern durchsetzen und so das Tor zur europäischen Königsklasse weit aufstoßen.

 

Es war ein fast perfekter Abend für die Borussia. Bereits nach 11 Minuten sorgte Gladbachs Angreifer Raffael für den Führungstreffer und auch ansonsten hatten die Deutschen vor den 8.000 mitgereisten Fans Alles im Griff. Erst spät im ersten Durchgang kamen die Hausherren zu ersten Chancen, schafften vor der Pause aber keinen Treffer mehr.

 

Nach dem Wiederanpfiff folgte dann aber der Ausgleich, obwohl die Borussia weiterhin optisch überlegen war. Eine kleine unkonzentrierte Phase aber unterstützte die Schweizer, Strobl hatte Sulejmani aus den Augen verloren, und schon konnte dieser aus nur fünf Metern eiskalt einnetzen.

 

Der eingewechselte Hahn aber konnte die Führung der Gastmannschaft wieder herstellen, als er, jedoch aus abseitsverdächtiger Position, traf. Nur zwei Minuten später zog Raffael ab, der Ball wurde abgefälscht und landete zum 3:1, welches als Eigentor in die Wertung einging, in den Maschen. In der Folge ließ der Bundesligist Nichts mehr anbrennen und brachte das sehr gute Ergebnis über die Zeit.
Christopher Kramer, der Nationalspieler, warnte nach der Partie aber vor dem Gegner. “Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Schließlich stand auch dieser Sieg für kurze Zeit auf der Kippe. Im Fußball kann alles sehr schnell gehen.”

 

André Schubert, der Mann an der Seitenlinie beim Bundesligisten, war insgesamt sehr zufrieden und glücklich über das Ergebnis, am Ende ärgerte er sich aber doch ein wenig über das Gegentor, welches nicht hätte sein müssen. “Klar wünscht man sich immer ein zu null. Aber wir haben viel Positives gesehen, und das Ergebnis ist auch schön für uns. Wir müssen zwar insgesamt mehr Druck machen, aber insgesamt bin ich froh, dass wir so gut gespielt haben und dieses Ergebnis mitgenommen haben!“.

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