DFB-Pokal: Blamage für Leverkusen

Der Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen blamierte sich am Dienstag Abend in der 2. Runde des DFB-Pokals bis auf die Knochen und schied gegen den Drittligisten SF Lotte aus. Die Situation beim Werksclub wird immer angespannter.

 

In Leverkusen läuft es nicht rund. Zwar konnte die Mannschaft von Roger Schmidt, der jüngst mit dem Beschimpfungseklat Aufsehen erregte, gegen Dortmund vor einigen Wochen glänzen, doch ansonsten enttäuscht der vielversprechende Kader. Der Tiefpunkt folgte am Dienstag Abend, als man gegen den Drittligisten Sportfreunde Lotte nach Elfmeterschießen in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals aus dem Wettbewerb ausschied.

 

Dabei lief erst einmal Alles nach Plan, denn Kevin Volland hatte die Gäste beim krassen Außenseiter in Führung gebracht, am Ende stand es aber nach einer charakterstarken Leistung der Sportfreunde 2:2 und es sollte in die Verlängerung gehen.

 

Auch dort war Leverkusen technisch deutlich überlegen, doch Lotte schien die Sensation zu wittern und stemmte Alles gegen den Champions League-Teilnehmer. Dazu bemerkt sei, dass der Drittligaaufsteiger ab der 78. Minute in Unterzahl spielte. Im Elfmeterschießen endete dann ein gebrauchter Tag für Leverkusen, Volland, Aranguis und Baumgartlinger scheiterten vom Punkt und die Sensation war perfekt.

 

Rudi Völler, der Sportchef der 04er, war natürlich nicht begeistert, wollte aber gegenüber dem TV-Sender Sky von der Trainerfrage Nichts wissen. “Das war einfach schlecht und wir sind verdient ausgeschieden! Das hatte nichts mit dem Trainer zu tun, oder damit, dass er nicht auf der Bank saß. Wir haben uns einfach so dämlich angestellt, dämlicher geht es nicht.”, so der ehemalige Nationalspieler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.