Dicke Luft bei Hannover 96

Nach der 0:1-Heimpleite gegen die Borussia aus Mönchengladbach ist Horst Heldt, dem Sportdirektor von Hannover 96, der Kragen geplatzt.

 

Sportlich ist beim Aufsteiger Hannover 96 eigentlich Alles in Ordnung. Trotz der Heimniederlage gegen Mönchengladbach ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze groß. Dennoch wütete Sportdirektor Heldt nach der Partie, aber nicht nur wegen dem Sportlichen . „Die erste Halbzeit war nicht gut. Ansonsten kotzt mich hier alles an. Wir beschäftigen uns mit allem anderen, nur nicht mit Fußball. Deswegen haben wir es auch nicht anders verdient!”, wird der 48-Jährige auf t-online.de zitiert.

 

Der Tabellenplatz spielt bei den „96ern“ momentan eine untergeordnete Rolle. Mit 32 Punkten ist man voll im Soll. Die eigenen Fans bereiten den Verantwortlichen Sorgen. Auch Coach Andre Breitenreiter verdeutlichte dieses Problem: „Die Atmosphäre im Stadion war so negativ wie noch nie in dieser Saison.“, erläuterte der Übungsleiter seine Sicht der Dinge.

 

Es gab immer wieder Wortgefechte von Befürwortern und Gegnern von Präsident Martin Kind, es halten von der einen Seite Rufe wie: „Kind muss weg!“, von der anderen Seite: „Ultras raus!“. Ein gemeinsamer Support des Teams fand hingegen fast gar nicht statt.

 

Heldt äußerte sich später noch einmal. Er erklärte dass die Themen um die Nebenplätze das sportliche Geschehen überlagern.

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