Eintracht Frankfurt im Pokal-Halbfinale

Eintracht Frankfurt ist am Dienstagabend als erste Mannschaft in das diesjährige DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen. Allerdings hatte der Bundesligist mit dem abstiegsbedrohten Zweitligisten aus Bielefeld alle Mühe.

 

Eintracht Frankfurt konnte durch einen knappen 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld in das Halbfinale des DFB-Pokals einziehen. SGE-Keeper Hradecky war einer der Gründe, warum die Mainstädter den schmeichelhaften Erfolg feiern konnten. Immer wieder brachte der Schlussmann die Arminen an den Rand der Verzweiflung.

 

Die Arminia aus Bielefeld hielt über die gesamte Spielzeit mutig dagegen. Ab der 40. Spielminute ging es nur noch in eine Richtung. Das Frankfurter Tor schien aber an diesem Abend vernagelt. So bereiteten die Kicker von der alm dem Favoriten mächtige Probleme. Trotzdem stand der Tabellen-16. der 2. Bundesliga letztlich mit leeren Händen da.

 

Es schien für die Eintracht anfangs Alles nach Plan zu laufen. Blum brachte die Hausherren bereits nach sechs Minuten in Führung. Wie aber bereits zuletzt in der Bundesliga fehlte die Souveränitat in der Abwehr beim Traditionsverein. Immer wieder kam der DSC gefährlich nach vorne, doch durch eine Glanzparade nach der Anderen brachte Frankfurts Schlussmann Hradecky die Westfalen an den Rand er Verzweiflung. Nach 40 Minuten spielte nur die Elf von Cheftrainer Jürgen Kramny.

 

Am Ende sollte es aber für den Zweitligisten nicht reichen. Das Pokal-Aus war nicht mehr zu vermeiden. Auch wenn die Gäste einige Chancen hatten, gelang der Ausgleich nicht.

 

In der Nachspielzeit wurde es dann richtig emotional. Es gab ein Comeback in Frankfurts Commerzbank-Arena, dass für Gänsehaut sorgte. Marco Russ stand erstmals nach seiner Krebserkrankung wieder auf dem Platz. Es war das Highlight für die Fans der SGE An diesem Abend. Russ wurde in der 92. Minute bei seiner Einwechslung frenetisch gefeiert.

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