Erfurter Einspruch vom DFB abgelehnt

Wie der DFB heute mitteilte, hat er den Einspruch des Drittligisten Rot-Weiß Erfurt abgelehnt. Die Erfurter erklärten sich nicht mit dem Abzug von einem Punkt in der laufenden Saison einverstanden. Diese Strafe erhielt der Verein, da er laut des deutschen Fußballbundes gegen die Zulassungsauflagen verstoßen habe. So habe der DFB turnusmäßig während der Saison auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Thüringer überprüft, wobei eine Liquiditätslücke zutage getreten sei. Erfurt bekam darauf eine Frist gesetzt, in welcher diese Lücke hätte geschlossen werden können. Dies gelang dem Verein jedoch nicht, weshalb die Bestrafung notwendig geworden sei. So sieht das Statut für die dritte Liga vor, dass ein Verein mit einem Punktabzug bestraft wird, wenn die vorhandene Lücke nicht während der Frist, respektive nur zwischen 51 bis 90% geschlossen werden kann. Noch ist die Entscheidung des DFB jedoch nicht rechtskräftig. So steht den Thüringern noch binnen von drei Tagen die Möglichkeit zur Verfügung, Beschwerde beim Zulassungsausschuss einzulegen. Dass dem Verein der Punktabzug besonders weh tun würde, ist aufgrund der aktuellen Tabellensituation nachvollziehbar. So belegen die Erfurter nach 25 Spieltagen den letzten Platz und der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz würde nach dem Punktabzug 11 Punkte betragen.

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