Erneute Wende in der Ausrüster-Frage des DFB?

Laut Medienberichten hat der US-Amerikanische Ausrüster Nike dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein millionenschweres Angebot vorgelegt.
Alle Anzeichen standen auf Verlängerung zwischen Adidas und dem DFB. Der zum 31. Dezember 2018 auslaufende Ausrüstervertrag galt auf Grund des geltenden “Matching Offer Rights” schon quasi als verlängert. Denn dieses Recht ermöglicht Adidas Informationen über sämtliche Angebote der Konkurrenz zu erhalten und dann finanziell gleichzuziehen.
Doch Konkurrent Nike lässt sich nun scheinbar doch nicht durch dieses Adidas-Recht abschrecken. So soll Nike dem DFB erstmals ein schriftliches Angebot unterbreitet haben. 60 bis 70 Millionen Euro pro Jahr soll der Vertrag schwer sein. Die kolportierte Vertragslaufzeit beträgt demnach aufgrund kartellrechtlicher Gründe nur vier bis sechs Jahre.
Adidas zahlt aktuell rund 25 Millionen Euro pro Jahr an den DFB und konnte bisher vor allem durch die traditionsreiche Verbindung mit dem DFB punkten, die auf einer über 60-jährigen Partnerschaft beruht.
Es bleibt aber fraglich ob das Herzogenauracher Unternehmen die bis zu 70 Millionen Euro von Nike toppen will und kann.
Im Januar diesen Jahres hatte von Adidas-Seite eine Verlängerung des Vertrages über bis zu 80 Millionen Euro jährlich im Raum gestanden.

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