Frust beim HSV

Der HSV spielt eine sehr schwache Saison. Bisher gelangen den Norddeutschen nur zwei Punkte und zwei Tore in neun Spielen. Auch der Trainerwechsel zu Gisdol blieb noch ohne Erfolg.

 

Nach dem 0:3 gegen den 1. FC Köln war die Stimmung beim HSV natürlich wie bereits in den letzten Wochen am Boden. Auf t-online.de überraschte Stürmer Pierre-Michel Lasogga aber mit einer eher unerwarteten Aussage. “Wir sind in der Liga konkurrenzfähig.”, stellte der Offensivmann klar. Die Tabelle spricht aber eine andere Sprache.

 

René Adler, der Keeper des HSV schaffte es, die gezeigte Leistung gegen die Domstädter in wenige Worte zu fassen: “Wir haben uns abschlachten lassen.”. Auch die bedrohliche Situation brachte der Schlussmann auf den Punkt. “Wir befinden uns im Abstiegskampf und müssen diesen Annehmen.”.

 

Der Bundesligadino wartet seit über 650 Minuten auf ein Tor und eine wohl nicht witzige Statistik ist der Vergleich zwischen eigenen Toren und Platzverweisen. Drei Mal wurde rot gezückt gegen Hamburg, nur zwei Tore konnten von den Fans bejubelt werden.

 

Johan Djourou, der Kapitän des einzigen Klubs, der seit Bundesligagründung durchgehend im Oberhaus spielte, stimmte Durchhalteparolen an. “Momentan läuft Alles gegen uns. Wir müssen positiv bleiben, aber der Wille ist da und wir werden die Situation bald ändern können.”

 

Coach Gisdol analysierte: “Wir spielen zu wenige Chancen heraus und treffen nicht die richtige Entscheidung. Es gibt viele Sachen, auf denen wir aufbauen können, aber dass wir nicht plötzlich explodieren ist auch klar.”, so der Mann, der nach der Entlassung von Bruno Labbadia das Zepter übernahm.

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