Heider verstärkt Osnabrück

Marc Heider wird zur kommenden Saison für den VfL Osnabrück auflaufen und kehrt so zu dem Verein zurück, bei welchem er den Sprung in den Profibereich schaffte.

 

Für den VfL Osnabrück ist eine gebrauchte Saison zu Ende gegangen. Nachdem man zu Beginn nicht richtig rein kam und sich von Cheftrainer Maik Walpurgis trennte, ging es unter Joe Enochs bergauf und sogar der Aufstieg schien realisierbar, dann aber erlebten die Lila-Weißen einen richtigen Durchhänger, schieden im Verbandspokal gegen eine unterklassige Mannschaft aus und rutschten in der Tabelle ab, so dass es am Ende nicht einmal mehr zu Platz 4 reichte, was gleichbedeutend mit der Tatsache ist, dass es in der kommenden Spielzeit keine DFB-Pokal-Teilnahme gibt.

 

Natürlich stellt dieses Ergebnis nicht gerade zufrieden und nach dem letzten Spiel der Saison, als man gegen Fortuna Köln vor heimischer Kulisse mit 1:3 verlor, gab es klare Kritik nicht nur aus dem Umfeld.

 

Nun wird beim ehemaligen Zweitligisten die Kaderplanung für die kommende Saison voran getrieben. Nachdem man sich bereits die Dienste von Wriedt, dem Toptorjäger der Regionalliga Nordost sicherte, wurde nun mit Marc Heider der nächste Neuzugang vermeldet.

 

Heider ist ein alter Bekannter bei den Niedersachen, in der Jugend schaffte er dort den Sprung in den bezahlten Fußball, nun unterschrieb er einen Zwei-Jahres-Vertrag beim VfL.

 

Lothar Gans, der Sportkoordinator Osnabrücks, freute sich über die Verpflichtung des Wunschkandidaten.  “Wir haben die Entwicklung von Marc über die gesamten Jahre sehr genau verfolgt und sind nun alle
sehr froh, dass wir ihn zum VfL zurückholen konnten. Er ist ein sehr lauffreudiger Spieler, der mit seiner
Einsatzfreude und Leistungsbereitschaft in der Offensive variabel einsetzbar ist!”.

 

2003 war Heider von der TuS Recke ins Leistungszentrum des VfL Osnabrück gewechselt und entwickelte sich dort recht gut. Für die U 23 gemeldet, sammelte der Offensivakteur dann 16 Einsätze in der Saison 2005/06 für den Lizenzkader, so war der Durchbruch da.

 

Über die Zwischenstationen Werder Bremen und Holstein Kiel führt der Weg des 30-Jährigen wieder zurück zum VfL. Mit einer Erfahrung von 143 Einsätzen in der 3. Liga soll Heider eine der Stützen in der kommenden Spielzeit werden.

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