Labbadia bleibt nicht länger Trainer in Wolfsburg

Wie der Bundesligist VFL Wolfsburg heute mitteilte, verlängert Trainer Bruno Labbadia seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht. Die Wölfe muss ab der kommenden Saison also jemand anderes zähmen. Anscheinend steht der Nachfolger auch schon fest.

Wie der Verein weiterhin mitteilte, traf der 53-jährige Trainer die Entscheidung selbst. Nicht nur Labbadia verlässt den VFL, auch das Ko-Trainer Team möchte ab der nächsten Saison andere Aufgaben übernehmen.

Labbadia geht jedoch nicht, ohne dankbare Worte gegenüber dem Verein und vor allem der Mannschaft zu äußern. So liegen aufregende und intensive Monate hinter ihm und dem Team, weshalb er lange über seine Entscheidung nachgedacht habe, so Labbadia gegenüber verschiedenen Medien. Bruno Labbadia begründete seinen Entschluss damit, dass die sportliche Leitung des Vereines und er selbst, hinsichtlich der Zusammenarbeit nicht immer übereinstimmen würden. Zumindest wäre eine notwendige Übereinstimmung bezüglich der sportlichen Aufgaben nicht über die gesamte Saison gegeben, so Labbadia weiter.

Labbadias Entscheidung überrascht den Verein

Die VFL-Führung zeigte sich indessen von Labbadias Entschluss überrascht. Man hätte lieber mit ihm ein ergebnisoffenes Gespräch geführt, als plötzlich und unerwartet vor diese Entscheidung gestellt zu werden. Jörg Schmadtke, Sportvorstand des Vereins sagte, dass er die Entscheidung Labbadias zwar bedauere, dass der Verein sie aber durchaus respektiert.

Bruno Labbadia trainierte die Niedersachsen seit dem 20. Februar des vergangenen Jahres. Seinerzeit war der Club abstiegsbedroht. Labbadia führte den Verein über den Umweg Relegation zurück in die Erfolgsspur. In der aktuellen Saison kämpft der VFL wieder um die europäischen Plätze.

Was die mögliche Nachfolge Labbadias angeht, so gibt der Verein lediglich an, dass er sich in intensiven Gesprächen mit Marco Rose befinde. Der 42-jährige ehemalige Bundesligaspieler ist aktuell noch für RB Salzburg verantwortlich. Zudem bekundet auch Ligakonkurrent 1899 Hoffenheim Interesse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.