Leipzig hat Respekt vor Darmstadt

Der Aufsteiger RB Leipzig empfängt nach der Länderspiel-Pause den Tabellenletzten aus Darmstadt. Natürlich will die Truppe um Trainer Hasenhüttl mit einem Sieg starten und sind auch klarer Favorit, einen Selbstläufer erwarteten die Sachsen aber nicht.

 

“Wir lassen uns vom Tabellenplatz unseres Gegners nicht blenden und haben großen Respekt. Die Darmstädter haben eine laufstarke Truppe mit richtig guten Fußballern. In vergangenen Jahren haben die Lilien meist mit langen Bällen agiert, inzwischen kommt das Team mehr über das Spielerische. Zuletzt hat der SVD fast alle Begegnungen auf Augenhöhe gestaltet. Auch im Hinspiel haben wir 60 Minuten gebraucht, bis wir die Partie für uns entscheiden konnten.“, lautete die Gegneranalyse vom Trainer des Aufsteigers RB Leipzig, Ralph Hasenhüttl.

 

Mit Frische und Rückenwind soll nun ein Sieg gegen die Lilien gelandet werden. „Die Länderspielpause hat uns gut getan. Wir mussten uns nicht direkt auf den nächsten Gegner vorbereiten, sondern konnten die vergangenen Wochen sacken lassen. Das war enorm wichtig. Nun haben wir das Ziel, aus einer sehr guten Saison eine überragende zu machen. Wir wollen die ausstehenden Spiele mit derselben Gier angehen, die uns bislang ausgezeichnet hat.“, bestätigt der Fußballlehrer, dass sein Teams hoch motiviert ist.

 

Personell sieht es bei Leipzig gut aus, denn bis auf Werner und Klostermann sind alle Mann an Bord. „Bis auf Timo Werner sind unsere Nationalspieler gesund zurückgekehrt. Die Jungs haben die Länderspiel-Belastungen gut wegsteckt und konnten alle wieder mittrainieren. Auch Yussuf Poulsen und Naby Keita konnten jede Einheit in dieser Woche voll durchziehen. Beide sind für Samstag eine Option.“, gab der Cheftrainer bei dem Duo Entwarnung.

 

Bei Werner muss man sich einfach noch in Geduld üben. „Der Reha-Prozess von Timo Werner läuft wie geplant. Er brennt darauf, bald wieder zurückzukehren. Aber bei einer Muskelverletzung muss man immer vorsichtig sein. Er benötigt noch ein bisschen Zeit, und die geben wir ihm auch.”, geht Hasenhüttl kein Risiko.

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