Leipzig verpasst Riesenschritt

RB Leipzig kommt am Montagabend nicht über ein 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern hinaus.

 

Der in herber Kritik stehende Verien aus Sachsen, RB Leipzig, hat am Montagabend verpasst, den Vorsprung auf den Aufstiegsrelegationsplatz drei Spiele vor Schluss auf sechs Zähler aus zu bauen. Dabei sah doch Alles so gut aus. Forsberg brachte die Gäste im zweiten Durchgang in Führung und die “Rasenballsportler” traten sehr dominant auf.

 

Dies sollte sich aber nach einer guten Stunde ändern. Der ehemalige Kaiserslautern-Akteur Willi Orban, der wirklich einen gebrauchten Tag erlebte, sah nach einem Foul, er war bereits verwarnt gewesen, die Ampelkarte und musste, unter lautstarken Pfiffen, die ihn schon während der gesamten Partie begleitet hatten, das Feld verlassen. Zuvor hatten Lauternfans sogar Plakate mit Orbans Gesicht aufgehängt mit dem Satz “Wanted! Dead or Alive” darauf gedruckt. So zeigten die Fans der roten Teufel ihrem Ex-Spieler, was sie von dessen Engagement bei diesen besonderen Arbeitgeber aus Leipzig halten.

 

Kurz vor Schluss, in der 83. Minute, traf dann Kaiserslauterns Przybylko zum Ausgleich und verhinderte so die wahrscheinliche Vorentscheidung im Rennen um Platz 2.

 

Auf der vereinseigenen Website erklärte Trainer und Sportchef von RB Leipzig, Ralf Rangnick: “Wir haben uns natürlich geärgert heute nicht dreifach gepunktet zu haben. Denn wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Die Gelb-Rote-Karte war sicherlich der Knackpunkt des Spiels. Dennoch haben wir es in den nächsten Spielen weiter in der eigenen Hand, die notwendigen Punkte für unser großes Ziel zu erreichen.”

 

Auch Torschütze Emil Forsberg sah dies ähnlich: Ein Punkt ist natürlich besser als keiner. Aber wenn man 1:0 auswärts führt, will man am Ende natürlich auch gewinnen. Jetzt schauen wir weiter nach vorne und bereiten uns bestmöglich auf das Heimspiel gegen Bielefeld vor.”

 

In diesem Heimspiel am kommenden Wochenende soll dann der nächste entscheidende Schritt in Richtung Bundesliga getan werden, auch wenn die vielen Fußballfans in Deutschland von der Art und Weise, wie dieser Verein geführt wird und aus welchem Grund Leipzig so weit oben steht, nicht unbedingt überzeugt sind.

 

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