Leverkusen vs. Schalke 04: Tristesse statt Spitzenspiel

In den letzten Jahren war es immer ein Spiel zwischen zwei Mannschaften, die um die Champions League-Plätze spielten. Nun ist es aber anders. Wenn am Freitag Abend Schalke und Leverkusen aufeinander treffen, geht es um die letzten Punkte für den Klassenerhalt.

 

Es ist das „Duell der Enttäuschten“. Leverkusen empfängt Schalke zur Eröffnung des 31. Spieltages der Bundesliga und es geht nicht um Punkte für das europäische Geschäft. Beide Vereine sind noch nicht gerettet.

Vor dem Aufeinandertreffen der beiden Teams machte Leverkusens Trainer Tayfun Korkut unmissverständlich klar, dass man mitten im Abstiegskampf steckt. „Wir stecken im Sumpf. Und wir wollen nicht, dass uns irgendwer den Kopf runter drückt! Gegen Schalke geht es um viel, es geht um die Zukunft. Wir dürfen absolut keine Erklärungen und keine Entschuldigungen mehr finden. Alle müssen wissen, dass wir keine Sekunde mehr zu verschenken haben.”, wird der Fußballlehrer auf derstandard.at zitiert.
Ob Korkut in der kommenden Saison Bayer Leverkusen noch trainiert ist eher unwahrscheinlich. Stefan Kießling, der Stürmer der 04er, machte klar, dass die Situation keinen zufrieden stellt. “Wir haben ja noch Glück. Von den letzten elf Spielen inklusive Champions League haben wir eins gewonnen. Da ist es doch ein Wunder, dass wir nur sechs Punkte Rückstand nach oben und noch vier nach unten haben.”, so der Leverkusener Profi gegenüber dem Kicker.

 

Auf Schalke hat man sich vor dem Duell mit Leverkusen von sämtlichen Rechenspielen distanziert. “Es geht noch um zwölf Punkte”, sagte der Coach der Königsblauen, Markus Weinzierl. “Aber wir schauen jetzt nur auf Leverkusen.”.

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