Manchester City vs. Paris St. Germain

Manchester City vs. Paris St. Germain (Spielzusammenfassung)

Geschrieben von Christian

Erstmals in der Vereinsgeschichte von Manchester City gelang es den Skyblues sich für ein Halbfinale in der Champions League zu qualifizieren. Zum Mann des Abends avancierte der junge Belgier Kevin De Bruyne, der in der 76. Minute den Ball aus 20 Metern ins Tor der Pariser zirkelte, nachdem zuvor sein Teamkollege Sergio Agüero einen Elfmeter neben den Kasten platzierte (20.). Ohne den gelbgesperrten brasilianischen Innenverteidiger David Luiz fehlte dem Spiel der Franzosen über weite Strecken eine wichtige Stabilität und eine gewisse Ordnung in der Hintermannschaft. Ebenso musste PSG auch durch den Ausfall vom angeschlagenen Mittelfeldregisseur Marco Verratti auch auf eine wichtige Personalie verzichten. Nach etwa einer halben Stunde grätschte PSG‐Torhüter Kevin Trapp den heranstürmenden Sergio Agüero um und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Der gefoulte Argentinier trat selber an, sein Schuss fiel jedoch kläglich aus und ging recht s unten am Kasten vorbei. „Kun“ Agüero sorgte damit auf eine gewisse Art und Weise für Gerechtigkeit, verschoss doch auch Zlatan Ibrahimovic im Hinspiel einen Strafstoß. Kevin Trapp kam in dieser Szene etwas glücklich mit einer gelben Karte davon, das Schiedsgericht hätte auch hierfür auch die rote Karte zücken können, doch er zeigte Gnade Kurz nach der Pause zwang Superstar Zlatan Ibrahimovic den englischen Schlussmann Joe Hart zu einer Glanzparade. Der Torhüter der Citizens entschärfte einen sehr stark geschossenen Freistoß des Schweden, die Besucher im Stadion atmeten tief durch – es hätte zu diesem Zeitpunkt auch 0:1 stehen können. Nach 65 Minuten scheiterte auch Abwehrstar Thiago Silva am an diesem Tag glänzend aufgelegten Joe Hart mit einem Kopfball‐Aufsetzer. In Minute 76 war es dann der ehemalige Werder Bremen und VFL Wolfsburg Akteur Kevin De Bruyne der die Engländer erlöste und gekonnt mit einem Flachschuss von knapp außerhalb des Strafraumes ins Halbfinale schoss. PSG blieb über weite Strecken hinweg erstaunlicherweise sehr harmlos und wirkte sehr verhalten, befanden sie sich aufgrund des Hinspiel Ergebnisses von 2:2 in Bringschuld. Diese zurückhaltende Taktik erzürnte auch den extrovertierten Superstar Zlatan Ibrahimovic, der dieser Art von Angsthasenfußball nichts abgewinnen kann und auch nach dem Spiel in diversen Interviews seinem Ärger Luft machte. Möglicherweise war es die letzte Chance für den Schweden einmal in seiner überragenden Karriere den Pokal für die Champions League zu stemmen.

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