Mieterhöhung in Berlin schafft weitere Argumente für Stadionneubau

Schon seit geraumer Zeit denkt Hertha BSC Berlin über einen Abschied vom Olympiastadion nach. Nach Medienberichten werden die Pläne durch horrende Forderungen der Betreibergesellschaft des Olympiastadions weiter befeuert.

Die Miete pro Jahr soll von vier auf 7,5 Millionen Euro steigen und sich damit nahezu verdoppeln. Außerdem strebt die Betreibergesellschaft eine Laufzeit von 15 Jahren an. Damit ergäbe sich ein Vertragsvolumen von 112 Millionen Euro. Zu allem Überfluss soll der Hauptstadt-Club auch noch seine Catering-Rechte im Wert von mindestens einer Million Euro pro Jahr an das Olympiastadion abtreten. Über die gesamte Laufzeit entspräche dies weiteren 15 Millionen Euro.

Im Olympiastadion scheint die “Alte Dame” damit keine Zukunft zu haben.

“Was als technisches Meeting angedacht war, mündete in Forderungen, die uns schockiert haben. Vor diesem Hintergrund, dass wir in diesen 15 Jahren eine signifikante, dreistellige Millionensumme zahlen sollen, bekommen unsere Stadionpläne einen ganz anderen Drive”, äußerte sich Manager Michael Preetz dazu.

Trotz allem braucht es wohl einen Kompromiss, denn bis ein neues Stadion bezugsfertig wäre, dauert es sicherlich noch Jahre.

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