Osnabrück bindet Menga

Der VfL Osnabrück hat zwei Spiele vor Ende der laufenden Saison den Vertrag mit dem kongolesischen Angreifer Addy Menga verlängert.

 

Der VfL Osnabrück treibt die Kaderplanung für die kommende Saison voran. Am Mittwoch Nachmittag teilte die Pressestelle der Lila-Weißen mit, dass man den im Sommer auslaufenden Vertrag von Publikumsliebling Addy Menga um ein weiteres Jahr verlängerte.

 

Der Angreifer kam zur Saison 2014/15 zum zweiten Mal nach Osnabrück und schlug ein wie eine Bombe. In der abgelaufenen Spielzeit machte der Stürmer 13 Tore und neun Vorlagen und konnte so ein erfolgreiches Comeback feiern.

 

In der aktuellen Saison musste der Offensivmann allerdings den Stammplatz an Marcos Alvarez abgeben und kam nur noch unregelmäßig zu einsetzen, trotzdem sorgte er mit seinem bisher einzigen Saisontreffer für Jubelstürme, kurz vor Schluss jagte er die Pille beim Gastspiel in Kiel zum Siegtreffer in die Maschen und besorgte so den 1:0 Endstand.

 

Bereits in der A-Jugend hatte sich Menga dem VfL Osnabrück angeschlossen und schaffte dort den Sprung in den Profifußball, ehe er 2009 nach Rostock in die Bundesliga wechselte. Nach mehreren Wechseln in der Zwischenzeit landete er in Oldenburg, von wo aus er wieder in die Osnatel-Arena gelockt wurde.

„Addy hat enormen Anteil an der Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren und wird
für uns auch im kommenden Spieljahr ein wichtiger Faktor sein – sportlich wie menschlich. Er ist eine
absolute Identifikationsfigur, wie es sie heutzutage nur noch selten gibt. Mit seiner leidenschaftlichen
Art verkörpert er die Tugenden des VfL“, beschreibt VfL-Trainer Joe Enochs die Bedeutung Mengas für den Klub in der Pressemitteilung des VfL Osnabrück.

 

In der kommenden Spielzeit wird Menga allerdings wieder große Konkurrenz erwarten dürfen, denn die sein Verein hat sich bereits die Dienste von Kwasi Okyere aus der Regionalliga Nord vom Lüneburger SK Hansa gesichtert. Außerdem ist mit Steffen Tigges auch ein großes Talent für die Offensive im Kader. Der Vebleib von Alvarez ist hingegen weiter fraglich.

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