Paderborn sauer auf Schiedsrichter

Der Zweitligaabsteiger SC Paderborn war in der ersten Runde des DFB-Pokals die bessere Mannschaft gegen den Zweitligisten aus Sandhausen, am Ende reichte es aber unglücklicherweise aber nicht zum Weiterkommen, den der SVS feierte am Ende einen 2:1-Erfolg in der Benteler-Arena. Besonders kritisiert wurde dabei die Leistung des Unparteiischen.

 

In Paderborn läuft es aktuell nicht besonders. Nach zwei Abstiegen in Folge sind die Westfalen in der 3. Liga angekommen, wo der Start auch missglückte. Nun kam auch noch ein unglückliches Ausscheiden im profitablen DFB-Pokal hinzu. Vor nur 4.436 Zuschauern, einem Minusrekord in der Arena im Pflichtspiel, unterlag man einem mehr als enttäuschenden SV Sandhausen.

 

Thomas Bertels, der Linksverteidiger des SCP, brachte es in der „Neue Westfälische“ auf den Punkt. „Wir kämpfen, investieren viel und stehen wieder mit leeren Händen da!”, war dieser geschockt. Auch in der Liga setzte es zuletzt nach langer Führung eine 1:2-Pleite gegen den bis dahin noch sieglosen Nachwuchskader des SV Werder Bremen.

 

Besonders in die Kritik geriet aber kein Akteur des SCP, sondern Schiedsrichter Petersen. “Ich bleibe stehen und mache nichts. Er tritt mir von hinten in die Hacken und fällt!”, erklärte Bertels weiter, der nach einer Viertelstunde einen zweifelhaften Foulelfmeter verschuldet hatte, und er ging noch härter mit Petersen ins Gericht. “Der war einfach grausam und hatte nie eine Linie.”

 

Auch der zweite Treffer und gleichzeitig der Knockout für Paderborn resultierte aus einer vermeintlichen Fehlentscheidung des Referees. Nachdem Zolinski angeblich ein Foul beging, fiel aus der Hereingabe in der Nachspielzeit das 2:1. “Ich hatte klar den Ball gespielt. Aber ich hatte das Gefühl, der Schiedsrichter wollte pünktlich nach Hause!”, war Zolinski letztlich, wie das gesamte Umfeld des SCP, nach einer erneuten Enttäuschung bedient.

 

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