Randale überschatten Europameisterschaft

Es sollte eigentlich ein Fußballfest werden, bei welchem die Anhänger verschiedener Nationen miteinander feiern. Die Realität sieht anders aus. Rund um die EM in Frankreich kommt es immer wieder zu Ausschreitungen und auch Randale sind an der Tagesordnung.

 

Es war eine der größten Tragödien in der Geschichte des Fußballs, als bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich die Meldung um die Welt ging, dass der Polizist Daniel Nivel von deutschen Hooligans bei Ausschreitungen lebensbedrohlich verletzt wurde. Nie wieder sollte so Etwas passieren, doch 18 Jahre später scheint sich Nichts geändert zu haben.

 

Immer wieder gibt es Randale rund um die EM. Nach dem Spiel zwischen England und Russland am gingen die Fans im Stadion aufeinander los. Bereits zuvor wurde ein Mann schwer verletzt, Videobilder zeigen, dass dieser am Boden liegen getreten und dabei schwer am Kopf getroffen wurde.

 

Die UEFA hat reagiert und ein Machtwort gesprochen. England und Russland drohen bei erneuten Ausschreitungen der Anhänger die Ausschlüsse aus dem Turnier. Ein solches Verhalten wird nicht geduldet und die Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft.

 

Dass diese nicht gerade die Besten sind, zeigte sich bei der Partie der Kroaten gegen die Türkei. Nach Modrics ansehnlichem Treffer zum 1:0 konnte ein Fan in den Innenraum gelangen und mit der Mannschaft, zum Glück friedlich, feiern.

 

Und auch die Anhänger Deutschlands zeigten sich gewaltbereit. Am Rande des Auftaktspiels des Weltmeisters gegen die Ukraine kam es in Lille, dem Austragungsort der Partie, zu Auseinandersetzungen und zu Gewalt. Laut Polizeiangaben waren es 50 deutsche Hooligans, die Unruhe stifteten. Über disziplinarische Maßnahmen wird seitens der UEFA nachgedacht.

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