Leipzig in die Bundesliga aufgestiegen

RB Leipzig ist durch. Durch den 2:0 Sieg über den Karlsruher SC hat RB den Aufstieg endgültig gesichert.

 

2009 stieg Dietrich Mateschitz mit seinem Unternehmen in Leipzig ein und führte mit millionenschweren Investitionen den Verein in die Bundesliga. Das Ziel des Red Bull-Gründers ist es, bis zu seinem 80. Geburtstag, in 9 Jahren, die deutsche Meisterschale in der Hand zu halten. Nach wie vor ist dies im Rahmen des Möglichen.

 

Der Aufstieg gestern wurde von über 42.000 Zuschauern miterlebt und die Stimmung nach dem Abpfiff war ausgelassen. Sportdirektor und Cheftrainer Ralf Rangnick verletzte sich sogar, als er von einer Bierdusche flüchtete und konnte nicht einmal zur Pressekonferenz erscheinen.

 

Mittlerweile dürften die Planungen für die kommende Saison in der Bundesliga schon laufen und Rangnick kann sich nun wieder voll auf den administrativen Teil beschränken, denn Ralph Hasenhüttel wird den Trainerposten in der ersten Bundesligaspielzeit von RB  Leipzig bekleiden.

 

Die Freude nach dem Spiel war groß, auch wenn der in Fußballdeutschland immer wieder als “Retortenclub” betitelte Verein es nicht imm leicht hat, wie auch Spieler Dominik Kaiser auf der vereinseigenen Homepage anmerkte. “Uns wurde in dieser Saison sicher nicht überall der rote Teppich ausgerollt und wir mussten viele Widerstände brechen. Aber wir haben heute endlich unser großes Ziel erreicht und werden nächstes Jahr eine von 18 Bundesligamannschaften sein – etwas Schöneres kann es für einen Fußballer nicht geben.”

 

Fabio Coltorti, der Keeper, der im vierten Jahr den dritten Aufstieg mit Leipzig erlebte, war überglücklich.”Der Moment ist überwältigend. In vier Jahren drei Aufstiege mit RB Leipzig erleben zu dürfen ist für mich aktuell kaum greifbar. Wir als Mannschaft werden den Tag und den Abend nun richtig genießen und unseren Erfolg wohl erst in den nächsten Tagen realisieren.”

 

Somit steht Leipzig in der kommenden Saison in der Bundesliga. Ob der Verein dann auch nach den Sternen greifen kann, wird sich zeigen, einen starken Kader wird man wohl zusammen stellen können.

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