Regensburg: Höhenflug und tiefe Trauer

Der Tabellenführer der 3. Liga, der Jahn aus Regensburg, erlebte innerhalb wenigen Tagen, wie nah Freude und Zufriedenheit und tiefste Trauer zusammen liegen. Die Mannschaft von Heiko Herrlich hatte den Bundesligisten Hertha BSC ganz nahe am Ausscheiden aus dem DFB-Pokal, am gestrigen Mittwoch schied der Aufsteiger dann beim TSV Aiglsbach aus der Bezirksliga aus.

 

Es ist die wohl größte Sensation in der Vereinsgeschichte des TSV Aiglsbach. Man hatte im Totopokal das große Los gezogen und den einzigen bayerischen Drittligisten gezogen, die Oberpfälzer aus Regensburg. Man wollte den “Großen” ärgern, von einer so großen Sensation ging ab er wirklich niemand aus, besonders nicht mehr, als der Jahn mit 2:0 führte.

 

Regensburg hatte zwar umgestellt, wie Heiko Herrlich direkt nach dem Aus im DFB-Pokal verlauten ließ, dennoch stand eine gute Mannschaft auf dem Feld, die in der ersten Halbzeit auch soweit dominierte. Direkt nach dem Wiederanpfiff kam Aiglsbach ein wenig überraschend zum Anschlusstreffer und witterte die große Chance auf den großen Coup. Der Bezirksligist schaffte dann auch tatsächlich den Ausgleich gegen die bisherige Überraschungsmannschaft der 3. Liga.

 

Es ging für den SSV dann, wie bereits am Wochenende gegen die Hertha, ins Elfmeterschießen und am Ende stand der gleiche Ausgang fest. Aiglsbach entschied die “Lotterie” für sich und so war diese Riesensensation perfekt.

 

Der SSV Jahn Regensburg hat nun nur noch die Chance, sich über das Erreichen der ersten vier Plätze in der 3. Liga für den sehr lukrativen DFB-Pokal der kommenden Spielzeit zu qualifizieren.

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