Stimmen zum Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft

Nach einem hart umkämpften Auftaktsieg war die Erleichterung beim Weltmeister groß. Das Webportal des Focus hat die Reaktionen und Stimmen rund um den ersten Auftritt der deutschen Elf gesammelt.

 

Der mittlerweile betagte Kapitän und Leader der Mannschaft von Joachim Löw, Bastian Schweinsteiger, hatte mit seinem Treffer für die Entscheidung gesorgt. Obwohl der Routinier erst kurz vor Schluss eingewechselt worden war, war dieser nach dem langen Sprint zum 2:0 und dem ausdauernden Jubellauf sichtlich erschöpft, aber mindestens genau so glücklich: “Ich bin natürlich überglücklich. Obwohl der Jubelweg sehr lange war. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben und dass es mir gut geht. Die Läufe nach vorne sind nicht mein Ding, der Ball war gar nicht so leicht zu machen. Ich fühle mich schon so, dass ich eine Halbzeit spielen kann. Es tut gut, dass die Menschen so reagieren. Wenn ich gesund bin, kann ich das auch unter Beweis stellen und wieder zum Leistungsträger werde. Ich hoffe, dass ich peu-a-peu mehr spielen kann.”, so der Mann, der in Manchester noch nicht richtig zum Zuge kam.

 

Der Bundestrainer hingegen betonte noch einmal, dass Schweinsteiger nicht weniger wichtig für seine Mannschaft ist, als noch vor zwei Jahren: “Schweinsteiger ist wichtig für die Mannschaft. Gerade in solchen Momenten ist er natürlich Gold wert.”

 

Shkodran Mustafi, der mit dem Treffer zum 1:0 den Weg zum Sieg ebnete, gab sch nach dem Erfolg als Teamplayer und auch er freute sich für “Schweini”: Es freut mich in erster Linie, dass wir gut ins Turnier gestartet sind. Es war wichtig, so reinzukommen. Das war ein doppelter Erfolg – zu gewinnen und zu null spielen. Haben alles erreicht. Offenes Spiel zum Teil. Verletzt zu sein vor dem Turnier ist schwierig zurückzukommen- er hat einen starken Willen. Das ist ein Spiegelbild von Basti.”

 

So wirklich zufrieden waren aber nicht alle, denn Khedira und Neuer sahen auch Steigerungspotenzial. Der mittlerweile in Turin spielende Khedira: “Das war ein klassisches Auftaktspiel. Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen und zu Null gespielt haben. Beim Rest müssen wir uns steigern. So ein Turnier ist ein Marathon und kein Sprint. Für Basti freue ich mich natürlich. Es ist nicht einfach, nach einer solch langen Pause zurückzukommen. Gegen Polen könnte es schon eine kleine Vorentscheidung geben.”

 

Keeper Manuel Neuer ermahnte seine Vorderleute direkt. “Ich freu mich natürlich für Basti. Wir müssen hinten besser aufpassen. Jeder lange Ball vom Gegner führte zu einer Ecke. Das darf uns nicht passieren. Bei defensiven Standards standen wir gut. Wir haben spielerisch noch Potenzial nach oben und werden uns steigern müssen. Am besten schon gegen Polen.”

Quelle der Stimmen : Focus

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