Stimmen zum Sieg Deutschlands gegen Italien

Das Italien-Trauma wurde endlich beendet. Nach 120 spannenden Minuten und einem gefühlt ewigen Elfmeterschießen steht die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale der EM in Frankreich. Hier die wichtigsten Stimmen nach dem Krimi.

 

Bundestrainer Joachim Löw: “Natürlich bin ich jetzt glücklich, unabhängig vom Gegner, denn das ist natürlich ein tolles Gefühl. Das Turnier ist noch nicht zu Ende, es geht noch weiter. Die Italiener waren nicht nur heute gut, das sind sie generell. Man muss die Italiener mit den eigenen Mitteln schlagen, und manchmal auch mit Intelligenz. Es ist auch nicht einfach, wenn man so lange nicht gespielt hat. Aber Bastian ist ein Wettkampftyp, der sich in Aufgaben auch reinbeißen kann.”

 

Jerome Boateng, der wieder eine Weltklasse Leistung abgeliefert hatte, aber auch den Elfmeter verschuldete: “Wir waren die bessere Mannschaft, aber es war ein harter Kampf. Der Elfmeter gegen uns war natürlich blöd, da habe ich die Arme nicht schnell genug runter bekommen. Das tut mir Leid. Das Elfmeterschießen ist natürlich eine Lotterie. Wir hatten Manu im Tor, das ist natürlich ein riesiger Vorteil. Meine Wade hat wieder zugemacht. Man muss sich aber für das Halbfinale keine Sorgen machen.”

 

Manuel Neuer, der Keeper und sichere Rückhalt der deutschen Elf: “Das Elfmeterschießen habe ich so noch nicht erlebt. Das hat sehr lange gedauert. Die beiden, die ich gehalten habe, habe ich noch im Kopf. Die anderen haben nur in die Mitte geschossen. Den Bonucci wollte ich nicht zweimal treffen lassen, deshalb hab ich ihn gehalten.”

 

Antonio Conte, der Coach der Italiener, war natürlich nicht glücklich über den Ausgang, dennoch war er stolz auf sein Team: “Die Jungs haben alles gegen ein äußerst starkes Team gegeben. Im Elfmeterschießen von Deutschland besiegt zu werden, schmerzt, doch ich bin auf die Leistung meiner Mannschaft sehr stolz. Die Spieler haben ihr Bestes geleistet. Für mich war diese zweijährige Zeit als Trainer der Nationalmannschaft eine unglaubliche Erfahrung. Die Nationalelf hat den Respekt der Rivalen verdient. Italiens Trainerbank schenkt große Emotionen, jetzt ist natürlich die Enttäuschung groß. Es ist aber kein Adieu, sondern ein auf Wiedersehen.”

 

Quelle und weitere Stimmen auf SportBild

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