Transfer-Revolution trifft in Bundesliga auf Zustimmung

Es ist ein aktuell heiß diskutiertes Thema, die Transfer-Revolution, die nun in der Premier League schon ab dem kommenden Jahr gelten soll. Diese findet auch bei den Bossen der Bundesliga viel Zustimmung.

Wettbewerbsverzerrung, Betrug am Fan und viel weitere Kritik hagelte es in jüngster Vergangenheit für die Transferfenster im Profifußball. Diese sind teilweise bis in den September hinein geöffnet und so werden manche Transfers noch während der Saison abgewickelt. In England wurde nun ein neues Konzept beschlossen, welches als Transfer-Revolution gilt.

Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl brachte es auf sport1.de auf den Punkt. “Die bisherige Regelung ist nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung, sondern auch Betrug am Fan, der sich Ende Juli das Trikot eines Spielers kauft, der vielleicht Ende August für einen anderen Klub spielt!”, nannte er nur ein Beispiel.

In England wurde nun beschlossen, dass die letzten Transfers bis spätestens Donnerstag vordem ersten Spieltag abgeschlossen sein müssen. Auch Dortmunds Hans-Joachim Watzke meldete sich zu Wort. “Ich gehe davon aus, dass das auch in Deutschland mehrheitsfähig wäre. Wenn dann die Spanier, Italiener und Franzosen nicht mitmachen, glaube ich, dass  sich die Lage schon mal deutlich beruhigen würde!”. Ob die Transfer-Revolution bald auch in Deutschland beschlossen wird, ist durchaus möglich und keinesfalls abwegig.

 

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