Wehen Wiesbaden mit Sorgen

Der SV Wehen Wiesbaden hängt nach wie vor mittendrin im Abstiegskampf der 3. Liga und am kommenden Wochenende steht eine schwere Aufgabe mit dem Heimspiel am Freitagabend gegen den SC Preußen Münster.

 

Beim SV Wehen Wiesbaden stehen schwere Zeiten an. Der Kader eigentlich zusammen gestellt, um ganz oben an zu greifen, scheint seit Monaten im Formtief und ist so drei Spieltage vor dem Ende der Saison auf dem 19. Tabellenplatz positioniert.
Zuletzt schaffte die Truppe aus Wiesbaden aber den Hoffnungsfunken auflodern zu lassen, gegen Erzgebirge Aue, den Tabellenzweiten, gab es einen überraschenden Sieg und plötzlich stand man wieder über der roten Linie. Am vergangenen Wochenende folgte dann aber wieder eine Klatsche gegen Dresden.

 

Zum Auftakt der Trainingswoche musste Wiesbaden-Coach Torsten Fröhling neben den bereits ausfallenden Niklas Dams, Patrick Mayer, Sebastian Mrowca, Christian Cappek und Nils-Ole Book auch noch ohne Offensivspieler Kevin Schindler auskommen. Dieser konnte lediglich in der Physioabteilung leichtes Fahrradtraining absolviert und ist wegen einer Muskelverhärtung fraglich.

 

Es sind die Wochen der Entscheidung, vor denen der ehemalige Zweitligist steht. Ein Abstieg in die Regionalliga wäre eine Katastrophe. Dabei sah es nach dem 23. Spieltag noch so gut aus, noch unter Trainer Sven Demandt. Die Hessen standen im vorderen Tabellenmittelfeld und hatten sogar Anschluss an die vorderen Plätze. Es schien so, als könne man die Erwartungshaltung zumindest annähernd erfüllen, danach folgte aber eine Negativserie, die sich gewachsen hatte.

 

In den 12 vergangenen Spielen holte der SV Wehen Wiesbaden nur sieben Punkte und erzielte ein Torverhältnis von 4:19, irgendwann folgte die logische Konsequenz und Sven Demandt wurde seiner Pflichten entbunden.

 

Unter Torsten Fröhling ging es bergauf, es gab vier Spiele ohne Niederlage zuletzt und sogar endlich wieder einen Sieg. Die Mannschaft wirkt gefestigter und defensiv konzentrierter und auch die erste Halbzeit zuletzt gegen den Ligaprimus aus Dresden macht Mut, auch wenn in den zweiten 45 Minuten der Einbruch folgte.

 

Noch ist Alles drin für die Mannschaft aus der BRITA-Arena, die nun aber in den letzten drei Spielen gegen Münster, Großaspach und die Stuttgarter U 23 Alles zeigen muss.

 

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